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Kein Niedersachsen

16-04-2010

Niedersächsische Landesregierung zwingt Friesen zur Annahme einer künstlichen sächsischen Identität

Die Friesen waren nie Teil des sächsischen Stammgebietes. Außerhalb des friesischen Siedlungsgebietes entstand ab dem 7. Jahrhundert ein sächsisches Ballungsgbiet. Nach dem Übergang von der friesischen Freiheit zum Fürstentum Ostfriesland schien die Eigenständigkeit gesichert zu sein. 1744 starb der letzte ostfriesische Fürst und das Fürstentum Ostfriesland löste sich auf. Der König von Preußen, Friedrich der Große, nutzte die Gelegenheit dankbar aus, und unterzeichnete die Emder Konvention mit dem Emder Magistrat. Das war das Ende der Eigenständigkeit vom Fürstentum Ostfriesland.

Die Gesamtbevölkerung Ost-Frieslands hat die Emder Magistrat nie unterstützt. Der Emder Magistrat wurde nie demokratisch gewählt. Im Laufe der Jahrhunderte hat die Bevölkerung sich immer friesisch gefühlt. Das Volk erhält immer das Recht, um zu entscheiden, wozu sie gehören.

Nach dem Zweiten Weltkrieg lag das heutige Niedersachsen in dem britischen Besatzungsgebiet. Damals führten die Allierten eine neue Verwaltungsstruktur in West-Deutschland ein. Zu dieser Zeit war eine Ost-Friesische Verwaltungseinheit noch möglich, der ''Regierungsbezirk Aurich''.

Im Zuge der Verwaltungsreform von 1978 ging der Regierungsbezirk Aurich im neugeschaffenen Regierungsbezirk Weser-Ems auf, der wiederum Ende 2004 aufgelöst wurde. 1981 wurde der ''Tag der Niedersachsen'' erstmals ausgerichtet. Eine Initiative von Wilfried Hasselman (CDU Innenminister Niedersachsen), um die niedersächsische Identität zu stärken. Sein Nachfolger Gerhard Glogowski (SPD) ging noch einen Schritt weiter, er sagte sogar, dass die Bundeswehr ein Bestandteil niedersächsischer Identität war.

Es geht auch viel zu weit, dass unser jahrhunderte altes Wattenmeer heutzutage als Niedersächsisches Wattenmeer bezeichnet wird. Sowie der Titel von Franz Kurowski sein Buch entspricht sind es doch ''Die Friesen - Volk am Meer''?

Oostfreesk-platt   Wi bünt een heel bült aober wi bünt heel maal kien Nedersassen.
Seelterfräisk         Wi konne fuul weese man wi sunt neen L äichsaksen.

Wir, Friesen aus Ost-Friesland, sind der Meinung, dass ein strukturelles Aufzwingen einer sogenannten Identität, die es nicht gibt, nicht länger möglich sein kann. Die Friesen aus allen Frieslanden sind als nationale Minderheit doch schon längst anerkannt? Die Zeit des Nationalsozialismus, als die Minderheiten sich nicht frei außern durften, liegt 65 Jahre hinter uns. Genau darum sollte der deutsche Staat seine Vorbildfunktion zeigen müssen.

Wir haben bereits das Autobahnschild bei Bunde verbessert und Ost-Friesland für die Friesen aus den Niederlanden sichtbar gemacht. Wir hoffen, dass unsere Brüder aus Groningerland diesem Beispiel schnell folgen und sich befreien von ihrer sächsischen Identität. Auch wenn Friesland heute über zwei Staaten verteilt ist, die Frieslande sind für einander nicht Ausland. Ihre Beziehung zu einander muss von besonderer Natur sein.

Dedicated to Edzard Cirksena