FRL KENNZEICHEN AUFKL.

1 JAHR ANERKENNUNG

INTERFRIESISCHE FLAGGE

ANTI NAZI-HELME

GEGEN VERDONK

DURCHGANGSVERKEHR

FRIESISCHE ORTSNAMEN

KEIN NIEDERSACHSEN

INTERFRIESISCHES WAPPEN

PROVINZ PLUS

INTERFR. SRAßENATLAS


 
 


Zweck

Die Gruppe von Aurich ist eine Bewegung, die nach einem selbstständigen Teilstaat eines Neu-Frieslands in Europa strebt. Durch politische (und dadurch bedingte) wirtschaftliche Machtkonzentration werden die Frieslande zurzeit benachteiligt. Es kommt darauf an, dass die politische Macht wieder nach Friesland zurückkommt. Für die Einwohner des westerlauwerschen Frieslands, des osterlauwerschen Frieslands (die heutigen ‚Ommelande‘ und die Stadt Groningen), von Ost- und Nordfriesland haben die dominierende Politik und die sozialökonomische und kulturelle Bevormundung aus den Niederlanden und Deutschland lange genug gedauert; unserer Meinung nach wird es Zeit, dass die friesischen Regionen miteinander als „Neu-Friesland“ in Europa ihren eigenen Weg wählen. Die Gruppe von Aurich strebt danach, zu einer gleichberechtigten Position zu kommen (mit Selbstverwaltung und allen erforderlichen Einrichtungen) und sich zu einem selbstständigen Teilstaat zu entwickeln. 
 
Ein „selbstständiger Teilstaat“ Neu-Friesland in Europa muss in den kommenden 25 Jahren möglich sein. Ein Teilstaat, da die Europäische Union selbst immer stärker als politische Einheit gesehen wird (die vereinigten Staaten von Europa) und die alten Nationalstaaten immer mehr zu Teilstaaten von Europa werden. So kommt zum Beispiel bereits jetzt 70% der Rechtsprechung aus „Brüssel“. Auf der einen Seite hat die EU stets mehr zu sagen, auf der anderen Seite ist auch eine Entwicklung hin zu einem Europa der Regionen zu sehen. Die Frieslande werden auf Grundlage ihrer gemeinsamen Geschichte, Kultur, Sprache und Landschaft, sowie vergleichbarer sozialökonomischer Strukturen einer der europäischen Regionen bilden können, und damit als Teilstaat eine eigene Stimme in diesem Europa bekommen.
 
Für eine wachsende Zahl von Menschen ist die schwächere ökonomische Position und das Verwässern und Verschwinden des friesischen Kulturgutes ein Dorn im Auge. Sie geben zu bedenken, dass die friesischen Gebiete vor allem als Förder- und Gewinngebiete für Erdgas, Öl und Salz gesehen werden und das es einen großen ‚braindrain‘ junger Menschen in Gebieten außerhalb Frieslands gibt, womit viele Kenntnisse und Potenziale verloren gehen. Mehr Selbstverwaltung und schließlich ein selbstständiger Teilstaat Neu-Friesland in Europa würde für die Friesen eine Lösung bedeuten.
 
Finanziell und ökonomisch steht ein Neu-Friesland als selbstständiger (Teil-)Staat besser da. Die Erträge aus den Bodenschätzen bleiben in den eigenen Gebieten, Einkünfte aus Erholung und Tourismus kommen der eigenen Region zugute und die Abgaben und Steuern könnten in die Förderung von Arbeitsplätzen unmittelbar in den Frieslanden investiert werden.
 
Um diesen Gedanken weiterzuführen, denke man allein an die Infrastruktur: Die heutigen Einwohner von Friesland und Groningen bezahlen Milliarden, die durch die niederländische Obrigkeit eingesetzt werden, um in der „Randstad“ noch mehr Straßen und Tunnel anzulegen, während der Norden skandalös benachteiligt wird. Das Warten auf die Erweiterung des „Wâldwei“ um eine zweite Fahrbahnspur ist dafür ein deutliches Beispiel. Ein anderes deutliches Beispiel sind die Erdgasvorräte, die im Milliardengrab der Betuweline gelandet sind, und holländischsprachige Unterrichtsprojekte für Allochtone in der Randstad fördern, mit denen die friesischen Kinder nichts anfangen können. Auf diese Weise schafft der heutige niederländische Staat seine eigenen „rückständigen Gebiete“.

Auch machen wir uns große Sorgen über die ungehinderte Salzgewinnung, wodurch Land und Häuser versacken. Unter keinen Umständen stimmen wir dem Vorhaben zu, in den Salzlagern nuklearen Abfall zu deponieren. Wir lassen unser Land nicht verhökern.
 
Wir, die Gruppe von Aurich/Auwerk, sind froh über die positiven Reaktionen, die wir aus dem gesellschaftlichen Umfeld und verschiedenen Internetforen bekommen haben und noch bekommen. Weiterhin fühlen viele Menschen aus dem heutigen Friesland ihre Verbundenheit mit anderen friesischen Regionen wie der Stadt Groningen und den „Ommelanden“, Ost- und Nordfriesland.
 
Eine gleichberechtigte Position und mehr Selbstverwaltung für ein „Neu-Friesland“ muss innerhalb Europas möglich sein- ohne Blutvergießen. Die Vorteile eines selbstständigen Neu- Frieslands liegen klar auf der Hand. Abgaben und Steuern kommen dann denen zugute, für die sie eigentlich auch bestimmt sind, insbesondere für die Entwicklung in Neu-Friesland, statt anderswo.
 
Es wird dann mehr Aufmerksamkeit für das eigene Kulturgut und die Sprache innerhalb Neu-Frieslands geben. Die Entwicklungen in Regionen wie Flandern, Katalonien und Schottland mit eigenen Parlamenten und Regierungen sind inspirierende Vorbilder für die Gruppe von Aurich/Auwerk und zeigen uns, dass unsere Ideen nicht unrealistisch sind.
 
Die Stadt Groningen mit ihren friesischen Stadtrechten wird nicht mehr länger im Abseits liegen und bekommt neue Möglichkeiten.
 
Der Teilstaat Friesland mit seinem eigenen Landschaftsbild: Klima, Wald, Heide, Moor, Geest und Marsch prägen die Landschaft. Historische Dörfer und Städte, mittelalterliche Kirchen, gewaltige Bauernhöfe, elegante Stadthäuser und hohe Warften sind Teile unseres reichen kulturellen Erbgutes.
 
Am Horizont erscheint der Deich wie das Ende des friesischen Landes, aber hinter dem Deich legt das Schiff ab zu einer der friesischen Wattenmeerinseln, den Perlen des Wattenmeeres.
 
Groep van Auwerk
'Gruppe von Aurich'